Bhakti Yoga – Der Weg der selbstlosen Liebe

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Bhakti Yoga – Der Weg der selbstlosen Liebe

Bhakti Yoga ist kein intellektueller, sondern ein emotionaler, spiritueller Weg, der Hinwendung zu Gott – ein einfacher, dennoch erhabener Yogaweg, um zu sich selbst zu finden. Nahezu alle Praktizierenden heben diesen Yogaweg als den ursprünglichsten hervor. Bei Bhaktiyoga handelt es sich um reine, uneingeschränkte spirituelle Hingabe an Gott, der für die absolute Liebe steht. Das Göttliche ist das Geliebte und der Devotee ist der Liebende. Im Bhakti Yoga gilt alles Irdische als die Manifestation des Göttlichen und Aspekte wie das Ego als unwichtig und auflösenswert.

Bhakti kann unter allen Umständen und von jedem gleichermaßen praktiziert werden. Lernen, strenge Askeseübungen, Studium der vedischen Schriften, sowie ein scharfer  Verstand sind nicht nötig, um Bhakti oder tiefe Hingabe zu erlangen. Es bedarf hingegen des ständigen und lebendigen Denkens an Gott gepaart mit tiefem Glauben. Daher steht der Pfad von Bhakti jedem offen.

Wenn der Bhakta durch die göttliche Gnade erfüllt ist fühlt er sich sich tief verbunden, ohne jegliche Trennung und sein nonduales Bewusstsein. Bhaktiyoga kann daher als die unmittelbarste Methode bezeichnet werden, kosmisches Bewusstsein zu erlangen.

Bhakti Yoga gilt als höchstes Wissensgut, denn wer die uneingeschränkte Liebe zum Göttlichen lebt, bezeichnet sich als wunschlos glücklich. Keine weltlichen Sorgen belasten ihn, da sein Geist und sein Innerstes auf Gott gerichtet ist.

Viele Menschen verehren Gott durch Liebe und Hingabe. Andere spirituelle Aspiranten werden häufig durch andere Beweggründe motiviert – für diese Menschen ist Bhaktiyoga daher nicht der richtige Weg. Ebenso nicht für jene, die durch einen starken, eher kritischen Intellekt geprägt werden. Diese sind besser in Yogalinien wie Jnanayoga aufgehoben, die nach Perfektion streben.

 

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Claudia Verde ist Autorin und Meditations-Lehrerin, Coach und Beraterin für Ernährung und ganzheitliche Lebensführung. www.claudia-verde.de
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