Die Chakren

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Die Chakren

Chakra ist ein Begriff aus dem Sanskrit und bedeutet übersetzt Rad oder Wirbel. Das Chakrasystem bezieht sich auf die sieben Energiezentren, durch die unserer gesamtes Sein, unser Energiezentrum und unser Bewusstsein „gespeist“ wird. Chakren kann man folglich als Organe unseres energetischen, feinstofflichen Körpers bezeichnen. Sie erfüllen gewissermaßen die Funktion von Energieportalen mit denen wir im Austausch mit feinstofflichen Energien von außen kommunizieren.

Chakren sind organisch ebenso wenig nachweisbar wie die Seele und sie besitzen in unterschiedlichen spirituellen Praktiken wie Yoga, Meditation, Reiki, Prana-Healing, Tantra, energetischen Heilsystemen wie Ayurveda oder TCM, oder auch westlichen Systemen wie der Bioenergetik oder Alexander-Technik seit Jahrtausenden ihre Relevanz.

Die sieben primären Chakren verlaufen entlang der Mittellinie des Oberkörpers vom Steißbein bis hin zur Oberseite des Kopfes, der Fontanelle.

Jedes Chakra steht feinstofflich mit ihm spezifisch zugeordneten Organen, Drüsen, Körperzonen, Elementen in Verbindung und beeinflussen somit unsere Persönlichkeit, unsere geistige, körperliche, seelische und spirituelle Entwicklung.

Ein gesundes, harmonisch schwingendes Chakra ist offen, damit Energie frei und ohne Hindernisse horizontal und vertikal fließen kann. Auf dieses Weise wird ein kontinuierlicher Austausch mit universellen Energie, sowie den Chakren untereinander ermöglicht.

Die Funktionsweise eines Chakras oder der Chakren untereinander spiegeln Entscheidungen wider, wie wir mit Herausforderungen in unserem Leben umgehen. Wir öffnen und schließen die Chakren wie Ventile und beeinflussen somit unbewusst was wir wie empfinden, erfahren, wahrnehmen und wie wir unsere Umwelt erleben.

Chakren kann man sich als eine Art Wirbel vorstellen, welche die Aufgabe besitzen, das menschliche Energiesystem mit Energie zu versorgen.  Die Chakren können aus dem feinstofflichen Körper des Menschen, der Natur sowie der näheren Umgebung Energie aufnehmen. Diese Energien werden umgewandelt, damit sich der physische Körper weiterentwickeln kann. Dieser Prozess wird von uns als Empfindungen, Gedanken oder Gefühle wahrgenommen.

 

Chakra-Blockaden

Falls Blockaden in einem oder mehreren Chakren vorliegen kann dies zu Störungen auf körperlicher, seelischer oder geistiger Ebene führen und sich somit negativ auf alle Lebensbereiche und die Lebens- und Überlebenskraft auswirken.

Meistens werden diese Blockaden als Kräfteverlust, Gereiztheit, Depression oder allgemeinem, undefinierbarem Unwohlsein wahrgenommen. Es können jedoch auch leichte Störungen bis hin zu ernsthafte Probleme auf der physischen Ebene die Folge sein.

 

Anzahl und Funktion der Chakren

Wie bereits erwähnt wurde, sind Chakren nicht physischer Natur – es handelt sich vielmehr um feinstoffliche Aspekte unseres Bewusstseins vergleichbar mit der Aura.

Chakren sind jedoch dichter aus die Aura, dennoch nicht vergleichbar mit der Dichte unseres physischen Körpers. Die Chakren interagieren mit der Physis durch zwei relevante Steuersysteme: das endokrine System und das Nervensystem.

Jedes unserer sieben Chakren (es existieren etwa 20.000 Sekundär-Chakren) ist mit einer der sieben endokrinen Drüsen sowie mit dem Plexus, einer Gruppe von Nerven verbunden. Altindische und tibetische Texte erwähnen sogar  72.000 bis 350.000 dieser Energiezentren.

Auf diese Weise kann jedes Chakra mit spezifischen Regionen des Körpers und Funktionen gesteuert werden. Unsere Chakren sind entsprechend unseres geistigen und seelischen Zustands in bestimmten Phasen unseres Lebens entweder geöffnet oder geschlossen.

All unsere Sinne, Wahrnehmungen, Bewusstseinszustände, unser Erleben kann in sieben Kategorien unterteilt werden – jede Kategorie kann wiederum mit einem spezifischen Chakra verbunden werden.

Jedes einzelne der sieben Hauptchakren steht für eine besonderen Lebensbereich. Falls die Chakren nicht ausgeglichen sind, tauchen Unter- oder Überfunktionen auf. Chakrenarbeit ist folglich ein sehr wichtiger Prozess – auch Atemarbeit wie Rebirthing kann hier sehr hilfreich sein.

 

Entwicklung der Chakren

Die Chakren und die Aura sind das immaterielle Spiegelbild unseres Entwicklungsstandes, unseres Bewusstseins, doch auch unseres Unbewussten.

Bei der Geburt eines Menschen stellt das Chakra die einzige Verbindung dar, welche im Moment der ersten Zellteilung aktiviert wird. Das Zentrum dieses Chakras, ist im Herzen und im Laufe der Schwangerschaft wird dieses Zentrum immer größer – zusätzlich bilden sich weitere Zentren.

In den folgenden sieben Jahren aktiviert sich jedes Jahr ein neues Chakra, was nicht bedeutet, dass die Chakren zuvor nicht vorhanden sind – sie sind lediglich noch nicht aktiviert. Jedes Chakra entwickelt sich entsprechend der Erfahrungen, entsprechend der individuellen Bewusstseinserweiterung des Kindes. Ohne die Funktion der Chakren wäre die Energieversorgung in unseren einzelnen Körperregionen erheblich gestört.

 

Herkunft des Begriffes Chakra

Chakren sind mit dem bloßen Auge unsichtbar. Woher kommt demnach unser Wissen bezüglich der Existenz der Chakren?

Das Chakra-System wurde von spirituell sensitiven Hindu-Meistern vor über viertausend Jahren entdeckt. Die älteste schriftliche Überlieferung wird aus 2000 Jahre v. Christus datiert in vedischen Schriften sowie den Upanishaden. Bei „Vedisch“ handelt es sich um eine indogermanische Sprache die als Vorläufer des Sanskrit gilt.

Der Begriff Chakra, bzw. Cakra ist eine Metapher für die Sonne, die wie ein Rad des Siegeswagens des Herrschers Carkravatin immer wieder den Himmel der Welt durchquert und somit den ewigen Kreislauf der Zeit – genannt Kalachkra oder Rad der Zeit – umschreibt. Die Sonne stellt durch ihr zyklisches Wiederkehren das tägliche Gleichgewicht und die Ordnung der Welt her. Es heißt, dass der Herrscher Cakravatins einen leuchtend-goldenen, scheibenähnlichen Lichtschein  auf Kopfhöhe vor sich trug – vergleichbar mit dem Heiligenschein Jesus und anderer spiritueller Avatare in religiösen Darstellungen.

Im Westen, vor allem in Europa ging im Rahmen der Christianisierung und des eher rudimentären Zitieren der alten Schriften das bis zu diesem Zeitpunkt überlieferte Chakrenwissen verloren. Erst Johann Wolfgang von Goethe sowie Rudolf Steiner widmeten sich diesem Thema erneut.

Die Chakren

Die Chakren im Einzelnen