Integraler Yoga

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Integraler Yoga

Der integrale Yoga wurde von dem spirituellen Lehrer und Philosophen Aurobindo Ghose entwickelt . Diese Schule hat das Ziel, die spirituelle Philosophie der indischen Yogis in eine praktizierbare Yogaform zu integriegen. Der integrale Yoga des Aurobindo Ghose wird häufig mit der gleichnamigen Yogalinie von Swami Satchidananda (1914-2002) verwechselt.

Der integrale Yoga ist nicht, wie andere Yogaarten, in erster Linie auf die Asanas konzentriert, sondern eher auf den Aspekt der Hingabe an das Göttliche – Bhakti – die Achtsamkeit in Bezug auf Lebensweise, Wortwahl und Handlungen. Selbstverständlich zählen auch bei dieser Linie Atemübungen und Asanas zu den täglichen Übungen.

Diese Yogaform erhielt ihren Namen durch die Integration verschiedener Yogaformen: Jnana Yoga, Bkakti Yoga und Karma Yoga. Aurobindo strebte eine Synthese, eine Art Quintessenz aus allen drei Linien an. Die säkuläre Welt wird von dieser Linie nicht abgelehnt – im Gegenteil – es wird das hohe Ziel angestrebt, das tägliche Leben vollkommen mit der Hinwendung zum Göttlichen zu durchdringen.

Ziel der Praxis

Das Ziel des integralen Yoga ist die Hinwendung und Vereinigung mit dem Göttlichen und die hieraus wachsenden, subtilen Ebenen für die Bedeutung des Lebens.

Aurobindos Ziel war nicht, dass der Mensch zum Göttlichen aufsteigt, sondern durch seine Praxis das Göttlche auf die Erde bringt und manifestiert.

Dieser Vorgang wird in drei aufeinander folgende Stufen unterteilt: die psychische, die spirituelle und die supramentale Transformation.