Power-Yoga

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Power-Yoga

Bei Power-Yoga handelt es sich eher um einen von der westlichen Welt verwendeten Begriff, um den auf die körperliche Fitness fokussierten Ansatz des Vinyasa Yoga-Stils zu umschreiben. Viele Menschen betrachten diese Yogaart zwar eher als Fitness-Yogastil, doch im Grunde wurde Power-Yoga auf der Basis des Ashtanga-Yogas entwickelt.

Die Bezeichnung „Power-Yoga“ gibt es erst seit den 90er Jahren und im Gegensatz zum klassischen Ashtanga-Yoga liegt der Schwerpunkt nicht bei der perfekten Ausführung der Asanas (Körperhaltungen), sondern eher auf der Entwicklung von Kraft und Flexibilität. Wegen des hohen Trainingseffekts eroberte Power-Yoga schnell die Fitnessstudios der USA und Europa.

 

Seit wann gibt es Power-Yoga und wer hat es erfunden?

Der Trainer Bryan Kest gilt neben Beryl Bender Birch als Begründer des Power-Yoga. Beide Lehrer haben diese Yogaart nahezu zeitgleich entwickelt. Das war kein Zufall, denn beide waren Schüler des renommierten Ashtanga Yoga-Meisters Sri K. Pattabhi Jois. Bryan Kest hat mittlerweile eine derart hohe Popularität in den USA erreicht, dass er Kunden wir Madonna und Drew Barrymore trainiert.

 

Was ist das Besondere an Power-Yoga?

Power-Yoga verleiht, wie der Name bereits ausdrückt, vor allem Kraft, Ausdauer, Flexibilität, Koordination und wirkt stärkend auf das Herz-Kreislaufsystem. Beim Power-Yoga findet eine Art Choreographie statt, in der die Asanas fließend miteinander verbunden werden so dass eine Haltung ohne Pause in die andere übergeht. Diese dynamische, gezielte, progressiven Asanas werden durch gezielte Atmung unterstützt.

Doch darf diese Yoga-Form wegen ihres hohen Work-Out-Potentials nicht gegenüber den anderen Yogaformen reduziert werden. Bryan Kest war ein gewissenhafter Ashtanga-Yoga-Schüler, der sehr nah an den Wurzeln des Ashtangas diese neue Yogaform aufbaute. Auch hier werden die verwendeten Asanas für Einklang von Seele, Körper und Geist bewirken. Allerdings sollte man unbedingt renommierte Yoga-Schulen aufsuchen, denn der ursprüngliche Power-Yoga wird in vielen Fitnessstudios mit Sicherheit nicht authentisch gelehrt.

Für wen ist Power-Yoga geeignet?

Power-Yoga ist anstrengend und man erreicht während des work outs eine hohe Herz-Frequenz – daher ist diese Yogaart nicht optimal für Menschen mit Herz- oder Kreislaufproblemen, obwohl ein leichtes Training auch konstruktiv auf die genannte Problematik wirken kann. Power-Yoga ist daher eher für leistungs- und fitnessorientierte Menschen geeignet, die bereits recht fit sind und gern schweißtreibenden, fordernden Sport betreiben.